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Kiki Kogelnik & Werner Berg 1. Mai bis 31. Oktober

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Das Museum des Malers Werner Berg (1904-1981), einer der bedeutendsten österreichischen Künstler des 20. Jahrhunderts,  ist zu einem Anziehungspunkt für Kunstliebhaber aus ganz Europa geworden.  Die Bilder Werner Bergs, dessen künstlerischer Ausgangspunkt der deutsche Expressionismus war, gewähren tiefe Einblicke in die Besonderheit der Südkärntner Landschaft und der dort lebenden Menschen. Im Rahmen der im Jahr 2009 stattgefundenen Europaausstellung wurde das Museum um einen Lift, eine Kreativwerkstätte, sowie einen wunderschönen Skulpturengarten erweitert, in dem Werke von Alfred Hrdlicka, Fritz Wotruba, Karl Prantl u.v.a. zu sehen sind.

Die diesjährige Sonderausstellung steht auch im Zeichen des 75. Geburtstags der international bekannten Kärntner Ausnahmekünstlerin Kiki Kogelnik (1935 –1997).

Mit den hangings in Malerei, Grafik und Skulptur wird ein Zyklus von Arbeiten gezeigt, der exemplarisch die unvergleichlichen Qualitäten ihrer Kunst auf sich vereint:  Ironie, subversiver Humor und ein ganz und gar eigenständiger Umgang mit Räumen, Materialien und Symbolen. Die Gegenüberstellung mit ausgesuchten Arbeiten von Werner Berg veranschaulicht die unterschiedlichen Bildsprachen, bringt aber auch überraschende Parallelen zum Vorschein.

Neben der Sonderausstellung zeigt das Museum heuer wieder den reichen Bildbestand der Stiftung Werner Berg

Das Museum

Das Werner Berg Museum wurde im Jahre 1968 unter dem Namen "Werner Berg Galerie der Stadt Bleiburg" eröffnet. Im Herzen der kleinen Stadt, wo auf vielen Märkten unzählige Skizzen des Künstlers entstanden waren, sollte nun das OEvre Werner Bergs in vorher nie gekannter Geschlossenheit im Kerngebiet seines Ursprungs präsentiert werden. Mit der Errichtung dieses monographischen Museums - damals eines der ersten in Österreich - gelang der kleinen Stadt eine kulturpolitische Sensation von überregionaler Tragweite. Es beherbergt den reichen Bilderbestand der Stiftung Werner Berg und zeigt einen repräsentativen Überblick über das Lebenswerk des 1904 in Elberfeld (Wuppertal) geborenen Künstlers. Heimstätte des Museums ist ein Jahrhunderte altes Gebäude am Bleiburger Hauptplatz, das 1997 sehr gefühlvoll revitalisiert wurde und nun den idealen Rahmen für die Kunstwerke bietet. Im Rahmen der im Jahre 2009 stattgefundenden Europaausstellung "Macht des Wortes - Macht des Bildes" wurde das Museum um einen Lift, eine überglaste Kreativwerkstätte sowie einen wünderschönen Skulpturengarten erweitert, welcher auch zukünftig den Besuchern als solches zugänglich gemacht wird.
 

Werner Berg

Werner Berg, 1904 in Wuppertal-Elberfeld geboren, zog 1931, nach einem abgeschlossenen Studium der Staatswissenschaften und Besuch der Akademien in Wien und München mit seiner Familie auf den Rutarhof, einem Bergbauernhof hoch über der Drau bei der Annabrücke, wo er bis zu seinem Tode 1981 als Bauer und Maler lebte.

Zentrales Thema seines künstlerischen Werkes sind Landschaft und Menschen der Wahlheimat Unterkärnten, beobachtet mit der Distanz des Fremden und der Intensität des Liebenden.

Dem Land Kärnten ist mit seinem Werk ein einzigartiges Dokument entstanden.

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